 Drei Rennen müssen die zehn Fahrer der ESL Pro Series Finals - presented by Intel - hinter sich bringen, um zu wissen, wer als Sieger am Sonntag aus der Halle geht. Die drei Strecken und die Autos, mit denen gefahren wird, wollen wir euch hier kurz vorstellen.
Los geht es mit einem Stadtkurs: South City Long Reverse.
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Streckenlänge
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4,0km
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| Runden Sprint |
7 |
| Runden Main |
17 |
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Dieser zwar lange, aber auch enge, Kurs verlangt präzises Fahren und Geduld. Präzise, da jede Wandberührung Zeit kosten kann. Geduld, da es nur wenige Überholmöglichkeiten gibt. Nach der Start-Ziel-Geraden folgt eine extrem schnelle Linkskurve. Diese zu zweit zu durchfahren ist so gut wie unmöglich, aber man muss hier ganz dicht an den Vordermann ran, um ihn danach beim
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Anbremsen auf die Hairpin ausbremsen zu können. Aus der muss man wieder viel Tempo mitnehmen, um die nachfolgende lange Gerade zu überstehen. Am Ende der Geraden folgt eine schnelle Bergab-Rechts, die direkt in die Bremszone für eine langsame 90° Rechtskurve mündet. Jetzt kommt eine langsame Kombination mit einer 90° Links-Bergab, die in die langsamste
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Kurve, eine extreme nach links gehende Haarnadel endet. Es folgt ein langes Vollgasstück, dessen Ende durch eine komplizierte Doppelrechts markiert wird. Hier ist die zweite der beiden Kurven wichtig, da man leicht zu weit rausdriftet und so die folgende Gerade nicht optimal angehen kann. Das langsamste Stück der Strecke folgt mit einer
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Dreifachkurvenkombi, die sehr eng und verwinkelt ist, so dass Überholmanöver hier nicht möglich sind. Danach geht es zurück in einen breiteren Teil, der es mit einer Doppellinks, Geraden und Haarnadel am Ende bei geschickter Positionierung zulässt, den Gegner anzugreifen. Gefahren wird hier mit dem XR GT, einem etwas schwächlichem Hecktriebler, der sehr präzises Fahren erfordert, da jedes Quentchen
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Geschwindigkeit, das man auf eine Gerade mitnehmen kann, überlebenswichtig ist.
Es folgt eine der schönsten Strecken in Live for Speed S1: Fern Bay Gold.
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| Streckenlänge |
3,5km |
| Runden Sprint |
10 |
| Runden Main |
20 |
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| In ihrer Charakteristik ist sie eine echte Naturstrecke mit vielen Bergauf/Bergab-Passagen. Die Start-Ziel-Gerade endet in einer Haarnadel und bietet dadurch eine gute Überholmöglichkeit. Danach kommt eine Schikane, die mit ihren Reifenstapeln schon für die ein oder andere hakelige Situation gesorgt hat. Nun geht es auf einem kurzen Vollgasstück zu der schönsten
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| und anspruchsvollsten Kurvenkombi in Live for Speed: die Esses. Eingelenkt wird über eine Kuppe nach rechts. Sofort muss man wieder auf die rechte Seite der Fahrbahn, um die folgende Linkskurve, deren Ausgang niedriger liegt als der Eingang, optimal angehen zu können. Auch hier darf man nicht zu viel der Streckenbreite ausnutzen, weil sonst die anschließende,
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| in einer Senke liegende, Rechtskurve in die Hose geht. Durch kurzes Bremsen muss man das Auto anstellen, um sogleich wieder aufs Gas zu gehen und durch den letzten Rechtsknick möglichst viel Speed mitzunehmen auf die folgende Gerade. An deren Ende folgt eine langsame Linkskurve, in der man gut überholen kann. Es folgt eine schöne Single-Apex Doppellinks,
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| in der gute Fahrer bis zu einer Sekunde gutmachen können. Zum Ende hin gibt es noch eine langsamere Rechts-Links-Rechts Passage, nach der eine Schikane folgt, die zurück zum Ziel führt. Eingesetzt werden können hier die Turbo-Fahrzeuge RB4 Turbo, XR GT Turbo und FXO Turbo, die sich schon durch ihre unterschiedlichen Antriebskonzepte vollkommen unterscheiden.
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| Aller Voraussicht nach werden die meisten Fahrer auf dem FXO mit Vorderradantrieb starten, einige auf dem Hecktriebler GTT und der allrad-getriebenen RB4 wird wohl in der Garage bleiben. |
Den Abschluss wird der Klassiker in Live for Speed bilden: Blackwood GP.
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| Streckenlänge |
3,3km |
| Runden Sprint |
12 |
| Runden Main |
21 |
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Diesmal aber in der schwierigeren Reverse-Variante.
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| Es geht los mit einem leichten Bergab-Linksknick, der deswegen schwierig zu fahren ist, weil man im Ausgang für die anschließende Rechtskurve bremsen muss. Hier wird das Heck sehr leicht oder man geht leicht zu schnell in die Kurve, wodurch man zu schnell am Ausgang ist und in den Dreck muss. Über eine kurze Gerade geht es zu einer Links-Bergauf-90°. |
An die folgende Gerade schließt sich eine Rechts-Links-Bergabkombination an. Kurz Vollgas und dann bremsen für eine weitere 90° Bergauf-Linkskurve. Hier gilt es viel Speed am Exit mitzunehmen, weil die längste Gerade in LFS sonst eine Qual wird. Auf diesem Bergaufstück wird es viele Überholmanöver zu sehen geben, bis dann die Bremszone für die "Scissors" erreicht wird: Eine enge Schikane mit extrem hohen Curbs, die alles Geschick braucht um schnell gefahren werden zu können. Anschließend noch eine letzte Hairpin und es geht wieder auf die Start-Ziel-Gerade.
Hier kommt nun der LX4 zu seinem ersten Auftritt auf den Finals. Der LX4 ist ein kleiner, leichter Hecktriebler, der am ehesten an den Lotus Seven und seine Derivate erinnert. Er hat ein ausgezeichnetes Leistungsgewicht, aber auch nicht viel Grip, so dass er eine Herausforderung für alle Fahrer darstellt.
Ein besonderer Dank geht an tpa@DkH und coca|WolleT, die sich die Mühe für die genialen Screenshots gemacht haben.
Hoellsen,
Čtvrtek, 09.12.04 23:12
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